75 Jahre Kinder- und Jugendförderplan NRW
Ein Tag im Zeichen der Jugendförderung
75 Jahre Kinder- und Jugendförderung in NRW – das bedeutet 75 Jahre Engagement, Ideen und Einsatz für junge Menschen. Gemeinsam mit Akteur*innen aus Jugendarbeit, Politik, Kultur und Wissenschaft wurde zurück auf wichtige Entwicklungen geblickt – und zugleich über zukünftige Herausforderungen diskutiert. In den Grußworten unterstrichen Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie die Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW, Verena Schäffer, die zentrale Bedeutung des KJFP für die Entwicklung von Teilhabe- und Förderstrukturen für junge Menschen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Frage, wo die Kinder- und Jugendförderung heute steht – und wohin sie sich künftig entwickeln muss. In ihrem Impuls „10 Thesen: Viele Gründe zum Feiern, aber keine zum Ausruhen!“ machten Prof. Dr. Karin Böllert (Universität Münster) und Staatssekretär a.D. Klaus Schäfer deutlich, dass trotz erzielter Fortschritte weiterhin große Aufgaben bestehen.
Vielfalt, Beteiligung und Zukunftsperspektiven
Besonders eindrücklich war die Gesprächsrunde mit Jugendlichen aus verschiedenen Handlungsfeldern der Jugendarbeit. Ihre Perspektiven machten deutlich, wie wichtig echte Beteiligung und Mitgestaltung für eine zukunftsfähige Jugendpolitik sind.
Begleitet wurde das Programm von künstlerischen Beiträgen wie der Tanzgruppe „Symbionyx – Streetvoices“, die die Vielfalt jugendkultureller Ausdrucksformen sichtbar machten.
Abseits der Bühne bot der „Markt der Möglichkeiten“ Raum für Austausch, Vernetzung und Einblicke in die breite Landschaft der Kinder- und Jugendförderung in NRW. Auch wir waren vor Ort präsent und haben unsere Projekte sowie Materialien aus dem nimm!- Netzwerk und Digital Dabei Plus vorgestellt. Im Austausch mit Besucher*innen wurde deutlich, wie groß das Interesse an niedrigschwelligen, inklusiven Medienangeboten ist – und wie wichtig Vernetzung und Wissenstransfer in diesem Bereich bleiben. Der Tag war geprägt von intensiven Gesprächen, neuen Kontakten und vielfältigen Perspektiven.
Ein besonderer Dank gilt der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), mit der wir uns den Stand teilen durften. Der gemeinsame Auftritt hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll Kooperationen und gemeinsame Präsenz für die Sichtbarkeit medienpädagogischer Themen sind.
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Das Jubiläum des Kinder- und Jugendförderplans war nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein wichtiger Moment der Reflexion. Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig, engagiert und zukunftsgerichtet die Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen ist.
Mit vielen neuen Impulsen, Ideen und Begegnungen im Gepäck blicken wir nach vorne – und freuen uns darauf, die Zukunft der Medienarbeit weiterhin aktiv mitzugestalten.